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Selbsthilfe Wahrnehmungsstörung • Thema anzeigen - Ausgrenzung

Ausgrenzung

Tratschen und Smalltalk. Wie es uns so geht im Alltag und so weiter ...

Re: Ausgrenzung

Beitragvon Bippos Papi » Mo 21. Mär 2011, 20:47

Hallo Claudia,

ich trau mich gar nicht einzuschätzen, wieviel die Kinder verstehen und wieviel nicht. Ich merke es bei Bippo ja ganz krass: Man schließt gerne aus der Tatsache, dass sie sich noch nicht so richtig ausdrücken können, dass sie auch nicht so viel mitkriegen, - aber das stimmt nicht. Insofern ist ja die Fähigkeit von Oliver, sich selbst einzuschätzen, indem er sagt, er hätte heute keinen so guten Tag, phänomenal!

Und was die Rechte der Kinder betrifft, bin ich ganz bei dir. Ich hatte es selbst als Kind nie vertragen, wie wenig Respekt Erwachsene uns Kindern entgegengebracht haben, und manchmal kommt mir vor, ich bin einer von wenigen, die das nicht vergessen haben. Es hat sich seit damals nichts geändert. Ich finde das genauso schlimm wie du. Wenn ich mich an die eigene Kindheit erinnere, könnte ich gar nicht die Interessen meiner Kinder und die anderen Kinder missachten, so als wären sie Menschen zweiter Klasse. Und wenn ich sehe, wie ein Kind, das auch noch schwächer ist, weil es ein Handicap hat, behandelt wird - das macht mich verzweifelt.

lg Peter
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon michie » Do 14. Jan 2016, 14:21

Hallo Bippos Papi,

wie sieht das denn Bippo heute? Kann er sich schon darüber unterhalten, wie er sich fühlt? Kann er sich daran erinnern, wie es für ihn war, so ausgegrenzt zu werden? Wieso fanden die anderen Kinder am Spielplatz ihn überhaupt grauslich/deppert etc, das kann ich ja kein bisschen nachvollziehen! Und haben damals die Eltern nicht eingegriffen? Das gehört doch unbedingt dazu, dass man seinen Kindern lernt, nicht auf andersartige oder schwächere Personen loszugehen, oder? Fanden sie es komisch, weil er eben noch nicht sprechen konnte? Ihr schreibt ja, dass er sprechen mittlerweile gelernt hat. Spricht er jetzt auch mit anderen? Wollte bzw. will Bippo mit anderen Kindern spielen? Ich habe bei meinem kleinen Prinzen immer das Gefühl, Gleichaltrige sind gar nicht wirklich interessant für ihn :-(, aber wir versuchen natürlich, ihm viele Interaktionsmöglichkeiten zu bieten in Spielegruppen und auch in der Familie. Er spricht bzw. interagiert ja auch mit seinem normalen Familienumfeld nur sehr wenig. Mir gibt es immer einen richtigen Stich im Herzen, weil die Kinder mit ihm reden, und er gar nichts darauf sagt. Noch kann ich den Kindern ja einreden, dass er einfach mega-schüchtern ist, aber irgendwann wird es sie nicht mehr interessieren, Kontakt zu ihm zu suchen, wenn er gar nicht darauf eingeht. Er antwortet auch mir und meinem Mann nur dann, wenn wir sehr darauf beharren, was wir jetzt ohnehin immer machen. Manchmal schubst ihn auch ein anderes Kind, und er tut gar nichts, geht einfach weg. Jemand reißt ihm ein Spielzeug aus der Hand, er lässt es sich einfach so gefallen, dreht sich um und sucht sich etwas anderes. Ich versuche ja, ihm zu erklären, dass er da "Nein" sagen soll, oder es sich wieder zurückholen, aber er tut es nicht, obwohl ich schon glaube, dass er mich versteht. War das denn bei euch auch so? Wie konntet ihr das alles verbessern?

Ganz liebe Grüße nach Wien,
michie
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon Libelle » Do 14. Jan 2016, 22:45

Hallo Michi, unser Bippo (P.) kann schon heute reden und Gefühle ausdrücken. Die Sprache ist noch nicht altersentsprechend, aber sie wird immer besser und klarer. Er kann auch seine Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken. Am Spielplatz funktioniert es viel besser, am liebsten spielt er mit kleineren Kindern. Früher habe ich Auseinandersetzungen mit Eltern gehabt, weil P. mit fremden Spielzeug gespielt, Kinder beim Spielen geschubst hat usw.
Für eine längere Zeit haben wir Spielplätze und reizüberflutete Orte vermieden.
Das soziale Kompetenztraining, das er bei der Autistenhilfe bekommt, hat sehr viel beigetragen, das wir einen halbwegs "normalen" Alltag wieder haben können. Auch wir als Eltern bekommen Coaching, wie wir die Alltagsprobleme besser lösen können, das Coaching hat uns enorme Lebensqualität geschenkt. Vor allem wurde uns der Leistungsdruck weggenommen.
Die Therapieerfolge sieht man über die Jahre und die sind, auch wenn nicht geradlinig, kontinuierlich.
Wir haben uns für die Variante "keine Medikamente" entschieden, wir sind der Meinung, dass das soziale Kompetenztraining längerfristig mehr Erfolg in Richtung selbstbestimmtes Leben bringt.
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon Bippos Papi » Sa 16. Jan 2016, 11:44

Hallo Michie,

gut, dass du den alten Artikel von damals wieder aufgegriffen hast, das ist eine interessante Sache und bringt mich zum Nachdenken, was sich alles geändert hat. Wie Libelle schreibt: Es kam dann eine Phase, wo es so oft zu Konflikten auf Spielplätzen kam, auch aufgrund seines Verhaltens, dass wir die "Kampfzone" gemieden haben. Irgendwann hatte er ja begonnen, gegen die Ausgrenzung auf seine Art zu protestieren. Von den anderen Eltern war keine Unterstützung zu erwarten, wir konnten dagegen oft Ermahnungen und schiefe Blicke über uns ergehen lassen. Manchmal hat es geholfen, zu informieren, aber das ging auch das eine oder andere Mal schief. Es gibt Eltern, die sind dermaßen auf das eigene Kind fixiert, dass Probleme anderer herzlich egal sind.

Das Sprechen hat das etwas verbessert, zumindest können Konflikte verbal ausgetragen werden. Aber seine Sprechweise wirkt auf andere, fremde Kinder immer noch eigenartig. Er spielt daher oft auch gerne mit Jüngeren, die das nicht so bemerken, und geht sehr rücksichtsvoll mit ihnen um. Das hat vieles erleichtert. Auf andere Eltern wirkt er dadurch wie ein großer, aufmerksamer Bub, der er in Wirklichkeit ja auch ist.

Das soziale Kompetenztraining hat wirklich sehr viel gebracht. In mühevoller Kleinarbeit werden oft Situationen, die ein halbes Jahr zurück liegen, erfolgreich aufgearbeitet und den richtigen Gefühlen zugeordnet. Er lernt das genauso wie anderere Kinder Deutsch oder Mathematik lernen: Stück für Stück und nach einer Art Lehrplan. Das hilft ihm viel und er wendet es an. Er hat nun ein Repertoir an Alternativ-Reaktionen, wenn er grade mit seinen Gefühlen nicht klar kommt, die gut funktionieren. Er kann über die Gefühle reden, aber erst, wenn er es geschafft hat, zu erkennen, welches Gefühl er gerade hat.

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Re: Ausgrenzung

Beitragvon michie » Sa 16. Jan 2016, 22:20

Hallo Peter und Libelle!

Vielen herzlichen Dank für eure offenen und ehrlichen Antworten, und vor allem auch dafür, dass ihr dieses Forum geschaffen habt. Das Stöbern in älteren Beiträgen ist für 'Neulinge' wie mich besonders interessant, weil unser kleiner Prinz eben noch sehr klein ist, und ich ganz ehrlich gesagt Angst vor der Zukunft habe.
Konflikte auf dem Spielplatz kennen wir hier bislang nicht, allerdings schubst der kleine Prinz die kleine Fee (ca. 2,5 Jahre jünger als er) ab und zu um. Sie hat vor zwei Tagen aber ihre ersten Schritte gemacht, und ich hoffe, dass wir es bald irgendwie schaffen ihm beizubringen, dass dieses Verhalten nicht okay ist. Hat P. das alles im Kompetenztraining gelernt? Wenn ihr davon schreibt, dass ihr im Prinzip ein wichtiges Jahr für die Therapien verloren habt, welche Therapien meint ihr? Ergo hattet ihr ja auch sehr bald, oder?
Was das Verständnis anderer Eltern angeht muss ich sagen, dass ich schon an zahlreichen einschlägigen Stellen gelesen habe, dass man sich als Eltern eines autistischen Kindes "ein dickes Fell" zulegen muss. Als wäre das so einfach ... Eine andere Mutter, deren Sohn die Diagnose Asperger hat und heute schon erwachsen ist, hat in einem Gespräch mit mir gemeint, dass die Gesellschaft einfach allgemein immer egoistischer wird und das auch ein Problem ist. Da hat sie sicher Recht. Gab es für euch ein besonders kritisches Alter was das auffällige Verhalten angeht?
Es freut mich unheimlich für eure ganze Familie, dass euer P. heute schon so vieles kann und offenbar stets Fortschritte macht, sogar mit anderen Kindern spielt und sich schon immer besser mitteilen kann. Bei uns funktioniert das mit dem Spiel mit anderen praktisch nicht, unser B. spielt allerdings auch alleine kaum. Wir versuchen das gerade im Rahmen der Ergotherapie zu üben und unsere Therapeutin hatte beim letzten Mal ihre eigene Tochter mit, die ein halbes Jahr älter ist, um B. Prinzipien wie sich abwechseln, warten etc. beizubringen, und wir versuchen auch, das in den Alltag einzubauen, aber das erfordert alles so unheimlich viel Zeit und ich weiß manchmal nicht, wie man so viel Training überhaupt unterbringen kann, und Spaß soll es ja auch machen.
Könnt ihr euren P. auch im Alltag dabei unterstützen zu erkennen, was er gerade fühlt? Ich verbalisiere es immer für meinen Sohn, aber ich weiß nicht, ob er auch versteht, was ich meine. Wenn ich eure Beiträge so lese, dann würde ich manchmal auch lieber in Wien wohnen und das tolle Hilfsangebot haben.
Ich wüsche euch morgen einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße,
michie
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon Bippos Papi » So 17. Jan 2016, 17:03

Hallo Michie,

mit dem dicken Fell hast du recht. Ich habe das auch schon oft gehört. Nur zu dumm, wenn man keines hat. Es kann ja auch nicht die Lösung sein, dass alle Eltern mit besonderen Familien in ein Abhärtungs-Camp gehen. :cry:
Das mit dem Spielen braucht viel Geduld. Therapiestunden sind für die Kinder meist schwere Arbeit, auch wenn sie schön gestaltet sind. Spielen soll immer Entspannung sein, und ich denke, da sollen die Kids machen, was ihnen Spaß macht, vorausgesetzt es ist sozial verträglich und sie flippen dabei nicht aus.
Der Einsatz eurer Therapeutin ist großartig, dass sie auch ihre eigene Tochter mitbringt. Das kann viel helfen. Wir hatten auch relativ bald eine Ergotherapeutin, die auch SI-Zusatzausbildung hat und sehr viel an der Selbstwahrnehmung gearbeitet hat. Bippo konnte das gut umsetzen. Es gibt zwar immer noch die Auswirkungen der Wahrnehmungsstörung, aber wir können ganz gut erkennen, wann es wieder so weit ist, dass er sich nicht gut spüren kann.
Ein besonders kritisches Alter für das Verhalten gab es nicht; wenn wir nicht gegengesteuert hätten, wäre es immer schlimmer gekommen. Normalerweise gibt sich ja eine Trotzphase und die Experimentierphase bei Kindern, wo dann Mehl am Boden verstreut ist, und so weiter. Bei uns hatte die Phase nie ein Ende. Aber jetzt lernt er immer mehr, was sozialverträglich ist und was nicht und kann es aus dem Gedächtnis abrufen; oder man erinnert ihn einfach daran und er kann es intellektuell lösen. Er will ja nichts Böses tun, aber wusste nicht, was man machen kann und was nicht. Das ist DAS Ergebnis des Sozialkompetenztrainings. Das geht natürlich erst ab einer gewissen intellektuellen Reife, damit er die Wahrnehmungs-Defizite mit dem Verstand kompensieren kann. Das ist aber die beste Chance, die die Kinder haben.
Mit den Gefühlen ist es genauso. Du machst es genau richtig, wir haben erst eine Ausbildung dafür gebraucht: Verbalisieren der Gefühle, nichts ist "selbstverständlich", wichtig ist das Trainieren, die eigenen Gefühle zuordnen zu können. Sei dir sicher, dass dich dein Sohn versteht. Man muss sich selber immer daran erinnern: Keine unmittelbare Reaktion heißt nicht, dass das Gehörte nicht verarbeitet wird und erst länger braucht um umgesetzt werden zu können.
Es stimmt, die Angebote in Wien sind viel mehr und flächendeckender als in den Bundesländern. Ich sehe das ein großes Problem. Aber gerade in Niederösterreich tut sich momentan einiges. Einige unserer ForenteilnehmerInnen sind aus NÖ, vielleicht können sie dir ein paar Tips geben. Aber zugegeben, da ist noch ein weiter Weg zu gehen.

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Re: Ausgrenzung

Beitragvon Nora » Mo 18. Jan 2016, 17:35

Hallo Michie,
Zum Thema Gefühle verbalisieren: Ich habe das lange Jahre gemacht, immer wie ein Begleittext. Wobei ich eher beschrieben habe, was ich sah ("Oh, deine Schwester macht ein trauriges Gesicht"). Vor allem in der Geschwisterbeziehung habe ich so kommentiert. Ich hatte - wirklich jahrelang - das Gefühl, mein Sohn würde das nicht sehr mögen, ich war mir oft nicht sicher, was bei ihm ankommt. Vor einem halben Jahr gab es dann ein Gespräch mit einem Psychologen (mit mir gemeinsam, 1 Stunde lang). Unser Sohn hat dast ekne 3/4 Stunde lang gesprochen, Fragen beantwortet. Er hat so klar und verständlich und anschaulich seine Gefühle geschildert - der Psychologe sagte, dass er noch niemanden in diesem Alter so reden gehört hat (er meinte auch, viele Erwachsene könnten das auch nicht so gut...).
Ich war so überrascht und auch so berührt. Mein Sohn hat viele Formulierungen genau so verwendet wie ich und sie in seinen seelischen Zusammenhang gebracht.
Das war für mich so eine schöne Bestätigung, dass meine Beharrlichkeit richtig war.
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon michie » Mo 18. Jan 2016, 21:44

Hallo Peter, hallo Nora,

vielen Dank für eure Antworten! Es ist wirklich schön, eure Beiträge zu lesen, das gibt mir wieder neuen Mut.

Hoffentlich bekommen wir bald eine Diagnose, es ist ja unglaublich, wie lange man überall auf einen Termin warten muss. Dann wissen wir zumindest einmal, wo genau wir ansetzen müssen.

Ganz liebe Grüße an euch,
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon Libelle » Di 19. Jan 2016, 07:58

Liebe Michie, schau ob Du die Austestung bei der Autistenhilfe machen kannst, es leider so viele Qualitätsunterschiede.
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Re: Ausgrenzung

Beitragvon michie » Di 19. Jan 2016, 09:27

Liebe Maria,

danke für den Tipp. Wir stehen dort schon auf der Warteliste, allerdings müssen wir sicher noch 3 Monate warten, bis wir einen Termin bekommen. Ich werde zwischenzeitlich wahrscheinlich trotzdem versuchen, in einem der Ambulatorien testen zu lassen - einfach nur, um die Therapien zu bekommen. Ich hoffe, das ist eine kluge Entscheidung ...

Liebe Grüße,
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